Neujahrs-Vorsätze 2016: Dieses Jahr aber wirklich!

Zu allererst: Prosit Neujahr! Wir haben’s geschafft, 2015 liegt hinter uns und nun wird a-l-l-e-s anders. Wir machen mehr Sport, essen gesünder und meditieren mindestens 2 mal am Tag. Außerdem werden wir unsere Sitznachbarn in der U-Bahn nicht mehr angeekelt anschauen, wenn sie einen Döner essen (wer kann’s ihnen verübeln, Döner ist nun mal ein wahrer Gaumenschmaus) und Chihuahua werden wir auch nicht mehr Fußhupe nennen, weil sie genau so eine Berechtigung haben, auf diesem Planeten herumzutippeln, wie wir Menschen.

Es ist jedes Jahr das Gleiche mit diesen ominösen Neujahrs-Vorsätzen: alle haben sie, alle halten sie für zwei Wochen ein, alle finden sich danach mit einer Flasche Sekt (wohlgemerkt ohne Glas) und einer halb-leeren Packung Pringles auf dem Sofa ein und regen sich über den Krav Maga Virtuosen auf, der unser Lehrer ist und unserem Körper das Leben zur Hölle macht.

Ich bin ja der Meinung, dass Neujahrsvorsätze, die unsere Linie, unseren Geldbeutel oder unsere Gesundheit betreffen, völlig überflüssig sind. Mit innerem Frieden kommt Äußerer, und deswegen sehen meine Neujahrsvorsätze wie folgt aus.

♥ Ich werde meine Meinung sagen. Viel zu oft nehme ich mich zurück, weil ich denke, andere könnten mich sonst für meine Meinung nervig finden. Aber das ist kompletter Stuss und deswegen: 2016 wird mein Jahr der freien Schnauze!

♥ Ich werde in mich hineinhorchen und auf das hören, was mein Körper mir sagt. Gesundheit kommt vor Uni und Arbeit. Es ist ja doch jedes Jahr das Selbe. Immer startet man hoch motiviert ins neue Arbeitsjahr/Semester, nimmt zu viel Verantwortung und Verpflichtungen auf sich (Sport! Jetzt! Dieses Essay schreiben! Jetzt!) und landet dann doch mit einem eingebildeten oder nicht so eingebildeten Burnout auf dem Sofa und schaut Sex and the City im Binge Watching Modus (siehe oben). Ich merke immer, dass es mir zu viel wird, wenn meine Ohren anfangen zu kribbeln. Deswegen werde ich im Jahr 2016 mehr auf meine Ohren hören. Hihi.

♥ Finde einen Hund zum Gassi-Gehen. Ich glaube das erklärt sich von alleine.

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Muss…widerstehen! Niedlicher Puppy-Mops gefunden auf instagram

♥ Werde unnötigen Schnick-Schnack in deiner Wohnung los und lebe minimalistisch. Dafür werde ich mir erstmal ein Buch über Minimalismus besorgen. Ha.

♥ Wenn ich Zeit für mich alleine brauche, werde ich das sagen und sie mir einfach nehmen. Ich weiß nicht wie oft ich mir früher Ausreden ausgedacht habe, um Leuten nicht sagen zu müssen, dass ich einfach keine Lust habe, meine Wohnung zu verlassen. Damit ist jetzt Schluss, es ist völlig in Ordnung mal einen Tag alleine zu Hause zu verbringen, zu Lesen, zu Zeichnen oder um Musik zu machen. In den ruhigen Stunden in meinen Vier Wänden kann ich so viel schaffen, kreativ sein, ungehemmt zu Chart-Musik tanzen, die ich sonst gaar nicht mag und meine Introversion feiern. Introverts unite, seperately, in your rooms!

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Mmmh Smoothie. Gesund und kann man gut alleine genießen.

♥ Sei unvoreingenommen gegenüber Menschen. Wirklich, Vorurteile sind so 2015. Ich will gar nicht daran denken, wie viele tolle Menschen wir nicht kennenlernen, weil wir uns vorschnell ein negatives Bild von ihnen machen. Stattdessen denke ich an all die neuen Freunde und Begegnungen, die mir 2016 bringen wird.

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Ich werde dieses Jahr noch unglaublicher riechen!

♥ Lies mehr, reise so viel wie möglich, und genieße es, jung zu sein. Verantwortung, Uni, Arbeit, Finanzen, das alles steht uns im Weg,wenn wir einfach nur leben wollen. Steht es uns wirklich im Weg? Manchmal bauen wir diese fiktiven Mauern in unserem Kopf auf, die es uns unmöglich machen, einfach das zu tun, worauf wir Lust haben. Fuck that! Schließlich sind wir ja nur einmal jung, nicht an einen Job gebunden und frei von den meisten Verpflichtungen, die so ein Erwachsenenleben mit sich bringt. Also los, lasst uns das Jahr 2016 gebürtig feiern!

 

Love,

Josephine